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‚Mahnung schreiben bringt’s nicht’, dachte eine Prostituierte aus Regensburg. Die 19-jährige war auf den ‚Schüttelscheck’ eines windigen Freiers hereingefallen.
Nach Presseberichten hatte die Dame mehrfach versucht, ihre Außenstände in Höhe von 2.000 Mark telefonisch einzutreiben. Vergeblich.
Größeren Erfolg versprach ein privates ‚Rollkommando’. Gemeinsam mit einer 22-jährigen Bardame und zwei Bekannten sei die junge Frau in die Wohnung des
mutmaßlichen Betrügers eingedrungen. Das Quartett habe den Mann gezwungen, einen Schuldschein und Schecks im Wert von 5.000 Mark auszustellen. Die
Angreifer hätten schließlich mit den Schecks, zwei Handys und einem Telefon das Weite gesucht.
Nachdem das ‚unschuldige Opfer’ die Polizei informiert hatte, mußten die Ordnungshüter nicht lange suchen. Sie stellten die ‚Law-and-Order-Truppe’ an der
Arbeitsstelle der Prostituierten, einem Regensburger Nachtclub.
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