Erotisches Sexlexikon von A bis Z

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Nahrungsmittel
Neben den bekannten erotischen Spielen mit Banane, Gurke und Co. gibt es noch weitere prickelnde Spielarten, in denen Nahrungsmittel eine Hauptrolle spielen. Zum einen gehören dazu  Frauen, die als lebende Häppchenplatte dekoriert und präsentiert werden. Zum anderen zählen darunter auch alle Spiele, wie denen sich die Partner mit Lebensmitteln wie Pudding, Sahnetorte oder ähnlichem einschmieren.


Narzissmus
Narzißmus
Unter Narzißmus versteht man die Liebe zu sich selbst - Menschen, die sexuelle Erregung nur durch sich selbst finden können und mehr an sich als an andere Personen denken. In gewissen Entwicklungsstadien gibt es Perioden, in denen ein junger Mensch seine ganze Aufmerksamkeit sich selbst und seinem Körper widmet, also sich selbst lieben lernt. Dies ist allerdings nach Auffassung von Sexologen im normalem Entwicklungsprozeß als positiv zu bewerten. Auch sollte man nicht jeden, der seinem Körper gelegentlich mehr Aufmerksamkeit schenkt, als Narziß oder Spiegelfetischist bezeichnen.


NeckingNecking
Liebesspiele, die „oberhalb der Gürtellinie“ geschehen, bezeichnet man als „Necking“. Dazu gehören auch Mund- und Körperküsse sowie das Streicheln des Oberkörpers und der Brust. Meist geht das Necking dann in ein intensives Petting über.


Nekrophilie
Unter Nekrophilie (griech. Nekros = Leiche, philia = Liebe) versteht man das triebhafte Verlangen nach dem Sex mit Leichen, also eine Abart der sexuellen Lust, die jedoch nicht sehr häufig vorkommt. Wie aus der Geschichte hervorgeht, hat sich sogar Karl der Große nicht vom Leichnam einer germanischen geliebten trennen können.
Laut dem Sexualpsychologen magnus Hirschfeld gibt es von der Nekrophilie zwei Formen. Zum einen die, die direkt auf einen Sexualmord folgt, wobei der Mörder die Leiche seines Opfers missbraucht und zum anderen die, bei der sich der Nekrophile auf andere Weise Leichen beschafft. In beiden Fällen unterstellt man sadistische Komponenten. Der Nekrosadist leitet seine sexuelle Lust aus der Schutzlosigkeit der Leiche ab. Zudem scheut er die Mühe, sich mit einem reifen, lebenden Partner auseinandersetzen zu müssen.


NS
Dieses Kürzel bedeutet „Natursekt“. Liebhaber der Goldenen Dusche verwenden es in Anzeigen, um ihre besondere Neigung darzustellen oder gezielt nach Menschen mit derselben Neigung zu suchen.


Nummer schieben
Eine Nummer schieben bedeutet heute, mit jemandem Sex zu haben. Die Redewendung ist jedoch bedeutend älter. Sie stammt aus der Zeit des deutsch-französischen Krieges (1870/71), als die Soldaten in den Truppenbordellen Nummern erhielten, die festlegten, wann sie bei der jeweiligen Dame an der Reihe waren.


Nussknacker
Wer jetzt an ein Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge oder ein praktisches Küchenwerkzeug denkt, der denkt hier falsch. In der Umgangssprache wird so auch die Vagina einer Frau bezeichnet, der Muskeln besonders stark und trainiert sind, so dass sie seinen Penis damit regelrecht unklammern und massieren kann. Die meisten Männer genießen dieses Gefühl sehr, so dass diese Bezeichnung für die Frau quasi als Auszeichnung gesehen werden kann.


Nymphomanie
Nymphomanie - Nymphomanin
Als „Nymphomanie“ bezeichnet man den krankhaft gesteigerten Geschlechtstrieb bei Frauen. Der Begriff wird des öfteren in falschen Zusammenhängen benutzt, denn nicht jede Frau, die in kurzen Abständen verschiedene Männer hatte, ist gleich eine Nymphomanin, wird jedoch gerne als mannstoll angesehen. Der Nymphomanin wird nachgesagt, daß sie ständig erregt sei und auf der Suche nach neuen Partnern ist ­ der Orgasmus bleibt jedoch aus.

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