|
< A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
|
Latex
Natürliches Latex wird aus dem Milchsaft der Kautschukbäume gewonnen (Naturkautschuk). Es gibt aber auch synthetisches Latex, das vor allem für Wandfarben verwendet wird. Latex – auch Gummi genannt – ist aber auch aus dem Erotikbereich bekannt. Dort wird es für die Herstellung von Fetischkleidung (Maske, Anzüge, etc.) und anderen Fetisch-Utensilien (z.B. Laken) verwendet. Aufgrund des flexiblen, den Körper umhüllenden Materials, der Luftundurchlässigkeit (man schwitzt) und des besonderen Geruchs übt diese Art der Kleidung auf Gummifetischisten einen starken Reiz aus. Beim Anziehen ist Talkumpuder empfehlenswert, um leichter in die Kleidung hinein- und hinausschlüpfen zu können.
Es gibt allerdings auch Menschen, die auf Latex allergisch reagieren. |
Lea-Contrazeptivum
Beim Lea handelt es sich um ein Verhütungsmittel für Frauen, das ähnlich wie das Diaphragma funktioniert. Im Gegensatz zu diesem wird es jedoch nicht auf dem Muttermund platziert, sondern wird von der hinteren Scheidenwand an Ort und Stelle gehalten.
Das Lea wird in Verbindung mit spermiziden Cremes angewendet, vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt und verbleibt mindesten acht Stunden im Körper der Frau.
Laut Hersteller besitzt Lea eine Sicherheit von 98%. |
Lesbische Liebe
Unter lesbischer Liebe versteht man die Homosexualität unter Frauen. Ihren Namen erhielt sie von der griechischen Insel Lesbos, auf der die homosexuelle Dichterin Sappho lebte. Daher werden lesbische Neigungen auch Sapphische Liebe genannt. Man nimmt an, dass 1 bis 2% der deutschen Frauen lesbisch sind. |
Liaison
Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet „Bindung“ oder „Verbindung“. Gemeint ist im Deutschen damit ein meist rein sexuelles Verhältnis, in das beide keine tieferen Gefühle investieren. Für beide ist klar, das das Verhältnis nicht von Dauer ist und nur solange hält, wie die die erotische Spannung es für beide Partner attraktiv macht. |
Liebesspiel
Dies ist das älteste Spiel des Menschen. Und es ist sogar älter als die Menschheit selbst, denn auch Tiere haben ein bestimmtes Liebesverhalten. Das gesamte Liebesspiel deutet auf die Paarung hin. Das Spiel beginnt lange vor dem eigentlichen Vorspiel und drückt sich beim Menschen in Kleidung, Blicken, anregenden Gesprächen, Mimik und vielen anderen Verhaltensweisen aus. Der potentielle Partner soll dadurch sexuell gereizt werden. Der Akt selber stellt nur einen kleinen, wenn auch sehr wichtigen Teil, des gesamten Liebesspiels dar.
|
Libido Der Begriff Libido umschreibt die Lust, den sexuellen Appetit zu stillen. Man darf ihn aber nicht mit Potenz verwechseln. Denn die Lust kann vorhanden sein, während jedoch die Fähigkeit fehlt, seinen Trieb und seinen Partner zu befriedigen. Die Libido, der Geschlechtstrieb und die Potenz führen dazu, daß jeder Mensch einen Sexualrhythmus hat. Dieser bewirkt, daß er in gewissen Zeitabständen Sex braucht. Entwickelt sich in einer Partnerschaft eine zu hohe Diskrepanz, besteht die Gefahr, daß der aktivere Partner immer anspruchsvoller wird, während der passivere sich mehr Ruhe wünscht und sich notfalls in irgendwelche fiktiven Krankheiten flüchtet, um dem Akt zu entgehen. |
Lockstoffe
Im sexuellen Erregunszustand werden vom menschlichen Körper sogenannte Sexuallockstoffe (Pheromone) abgegeben, die auf die Sinne des potentiellen Sexualpartners einwirken und dessen Liebesbereitschaft erhöhen. Diese Lockstoffe lassen sich inzwischen auch künstlich herstellen und geben sowohl Damen- als auch Herrenparfüms das gewisse Extra. Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Personen, die ein mit Sexuallockstoffen angereichertes Parfüm benutzen, bessere Chancen bei ihren Sexualpartnern haben. Durch die Verwendung von Pheromonen läßt sich so auf das Unterbewußtsein des Gegenübers einwirken.
Shopping-Tips zum Thema:
P6: der Klassiker / P6: - Duftneutral / P6: - Super Gail
|
Lubrikation
Im medizinischen Sinne wird dieser Begriff für das Feuchtwerden (Glattmachen) der weiblichen Scheide angewandt. Die Lubrikation erfolgt durch die Scheidenhaut während der Erregungsphase des Geschlechtsverkehrs und ermöglicht das Eindringen des erigierten Gliedes.
|
Luder
Im Allgemeinen werden Frauen mit einer liederlichen Lebensführung als Luder bezeichnet. Der Begriff hat erst in Zeiten von Promiludern und Boxenludern eine positivere Wendung bekommen. Seitdem steht er vor allem für betont feminine Frauen, die auf diversen Veranstaltungen nach wohlhabenden Männern angeln, um sich ein angenehmes Leben zu garantieren.
Ebenfalls häufig als Luder, alternativ auch als Schlampe, werden Frauen betitelt, die häufig wechselnde Männerkontakte haben und schlicht die erotische Abwechslung suchen. |
Lusttropfen
Der auch Glückstropfen, Freudentropfen oder Sehnsuchtstropfen genannte Lusttropfen ist ein klares Sekret, das schon vor dem Orgasmus von den Cowperschen Drüsen ausgeschieden wird. Medizinisch wird es auch als Präejakulat bezeichnet.
Vermutlich dient das Sekret zur Reinigung der Harnröhre und eventuell auch zur Neutralisierung des sauren Scheidenmilieus.
Dieser Tropfen kann bereits etwas Sperma enthalten, das schon aus der Prostata in die Harnröhre ausgetreten ist. Die Menge reicht aus, dass eine Frau schwanger werden kann. Für Verhütung sollte also in jedem Fall gesorgt sein. |
Lutschkomplex
Dieser Komplex zielt auf das reine Lutschen ab und ist nicht mit Geschmack zu vergleichen. Einer der ersten Kontakte des Menschen ist, der mit der Mutterbrust, an der er lutscht und saugt. Viele Ersatzhandlungen des Menschen, wie z.B. das Rauchen und Küssen führen auf das Lutschen an der Brust zurück.
|
|
< A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
|