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Hanky-Code
Hanky ist die Kurzform vom englischen "handkerchief", was Taschentuch bedeutet. Beim Hanky-Code werden Taschentücher verschiedener Farben zum Signalisieren sexueller Vorlieben verwendet. Seinen Ursprung hat der Hanky-Code dabei in der Schwulenszene. Seit seinen Anfängen hat er sich sehr gewandelt, so dass es heute zu den Basisfarben noch eine ganze Reihe an Erweiterungen gibt, deren Bedeutungen nicht immer überall einheitlich sind. Ob der Träger des Tuches die Praktik passiv oder aktiv bevorzugt, lässt sich an der Hosentasche erkennen, in der er es trägt. Rechts steht dabei für aktiv, links für passiv. |
Hardcore
Als Hardcore werden Medien und auch Kunst mit ausgesprochen pornographischem Charakter bezeichnet. Dargestellt werden sexuelle Handlungen sowie detailreiche Geschlechtsteile in Großaufnahmen bzw. die explizite Beschreibung derselben in akustischen und schreibenden Medien.
Üblicherweise sind diese Produkte an dem Stempel „FSK-18“ zu erkennen. |
Haremskomplex
Meist sind es Männer, die einen Haremskomplex haben den Wunsch, eine große Anzahl von Frauen zu besitzen und über sie verfügen zu können. Umgekehrt kann aber auch eine Frau den Wunsch nach mehreren Männern haben. Wenn aus diesem Wunschdenken jedoch eine Zwangsvorstellung wird, kann dies sogar dazu führen, daß solche Menschen nicht in der Lage sind, eine Zweierbeziehung aufzubauen.
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Harnröhrentoys
Harnröhrentoys gibt es in erster Linie für Männer. Dazu gehören Gerätschaften aus dem medizinischen Bereich, wie der Blasenkatheter, der durch die Harnröhre bis in die Blase eingeführt wird.
Der rein sexuellen Stimulierung dienen dagegen die verschiedenen Harnröhrenvibratoren, die es – meist aus Edelstahl – im Erotikfachhandel zu erwerben gibt.
Ebenfalls der rein sexuellen Stimulierung dient das so genannte Prinzenzepter, das aus einem Stab besteht, der eingeführt wird und einem Ring mit dem der Stab hinter der Eichen befestigt wird.
Achtung bei Spielen in der Harnröhre: Vorsicht ist hier oberstes Gebot, denn sonst wird aus Lust schnell Leid. Unvorsichtiger Umgang mit den Spielzeugen kann nämlich leicht zu Verletzungen führen. |
Hemmung
Jedem von uns sind schon früh durch unsere Kultur bestimmte Grenzen anerzogen worden. Unsere Erziehung und unser Umfeld bestimmen also, was wir als „normal“ und „in Ordnung“ empfinden. Werden diese erworbenen Grenzen überschritten, treten bei vielen Menschen Hemmungen und Scham auf.
Wo genau diese Grenzen liegen, ist beim Einzelnen recht unterschiedlich. Was den einen erst richtig heiß macht, geht dem anderen schon deutlich zu weit.Stark gehemmte Menschen werden bei uns auch gern als prüde bezeichnet |
Hermaphrodit
Als Hermaphrodit bezeichnet man einen Zwitter, bei dem unabhängig vom genetischen Geschlecht sowohl Eierstöcke als auch Hodengewebe vorhanden sind. Dadurch ist die Geschlechtszuordnung extrem schwer. Funktionieren bei einem Hermaphrodit Hodensack und Eierstöcke, kann er mit einem Partner des passenden Geschlechts auch Kinder bekommen. In jungen Jahren kann der Hermaphroditismus meist durch eine Operation und eine Behandlung mit Hormonen korrigiert werden.
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Heterosexualität
Das Wort setzt sich aus dem griechischen Bestandteil „heteros“ (= anders) und dem lateinischen sexus (=Geschlecht) zusammen und bezeichnet die sexuelle Zuneigung zu einem Partner des anderen Geschlechts. Nur aus dieser Verbindung können Kinder entstehen.
Die Heterosexualität ist die überwiegende Sexualitätsform auf der Welt und wird deshalb oft als Norm angesehen gegenüber der teilweise verpönten Homosexualität. |
HH
In diesem Fall bedeuten die beiden Buchstaben nicht „Hansestadt Hamburg“ sondern „Hobbyhure“. Frauen, die diese Abkürzung in Kontaktanzeigen verwenden, signalisieren den Lesern, dass sie sich hin und wieder mit Männern treffen, um mit ihnen unausgelebte Fantasien und Begierden zu erfüllen. |
Hierophilie
Als hierophil bezeichnet man Menschen, die durch religiöse oder kirchliche Gegenstände erregt werden. Das kann z.B. das Masturbieren mit einem Kreuz oder auf einer Kirchenbank oder nur der Gedanke daran sein. Bei einigen Menschen geht die Hierophilie sogar soweit, daß sie nachts in Kirchen einbrechen, um dort Sex zu haben.
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Hoden
Die beiden Hoden (lat. testis) liegen außerhalb des Bauchraumes im Hodensack (Scotum). Sie sind etwa pflaumengroß und in Läppchen unterteilt, in denen die Hodenkanälchen liegen. In deren Wänden wird der Samen gebildet.
Zwischen den Hodenkanälchen liegen die so genannten Leydigschen Zwischenzellen, in denen die männlichen Geschlechtshormone gebildet werden. An der Rückseite beider Hoden liegen die Nebenhoden. Diese beinhalten den ca. vier Meter langen, stark gewundenen Nebenhodengang. In diesem werden sie Samenzellen zur Ausreifung gebracht und bis zur Ejakulation aufbewahrt. Findet keine Ejakulation statt, werden sie dort auch wieder abgebaut. |
Hörigkeit
Die unbedingte Liebes - und Sexualgebundenheit an einen Menschenn unter völliger Lähmung des eigenen Willens. Sexuelle Hörigkeit ist häufiger und intensiver bei Frauen als bei Männern anzutreffen. Meist spielen dabei Eifersucht und Masochismus eine dominierende Rolle. Typisch ist die Hörigkeit bei Dirnen, die nur ihren Zuhälter lieben, obgleich sie von ihm gedemütigt und ausgenutzt werden.
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Hymen Das Hymen ist ein Schleimhautring, der den Scheideneingang bei jungen Mädchen bis auf eine kleine Öffnung verschließt. Solange er eng und intakt ist, liefert er den Beweis dafür, dass noch kein Geschlechtsverkehr stattgefunden hat. Ist er durch Manipulationen oder vorsichtig ausgeführten Geschlechtsverkehr gedehnt, so haben wir es mit einer Halbjungfer ( Demivierge) zu tun. Meist führt der erste Geschlechtsverkehr zum Zerreissen des Hymens und damit zur Entjungferung, die mit einer leichten Blutung verbunden sein kann.
Es gibt optisch und von der Form her völlig unterschiedliche Hymen!
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