Erotisches Sexlexikon von A bis Z

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Effemination
Effemination stammt vom lateinischen "effeminatus", was soviel wie "verweichlicht" oder "weibisch" bedeutet. Es bezeichnet eine stark feminine Haltung und ein sehr weibliches Verhalten meist bei Männern.
Neben der psychischen Effemination gibt es aber auch eine physische Form. Diese zeigt sich durch einer Verweiblichung der männlichen Silhouette durch stärkere Fetteinalgerungen, Ansätze von Brüsten und einer weicheren Muskulatur. Dazu kommen mangelnder Bartwuchs und eine vergleichsweise hohe Stimmlage.


Eichel
Eichel
Die Eichel, lateinisch „glans“, sitzt an der Spitze des Penis. Sie bildet das Ende des Harnröhren-Schwellkörpers und ist nicht zu einer harten Erektion fähig, sondern nur zu einer leichten Schwellung. Beim Sex spielt die Eichel eine große Rolle, da sie für alle Reize und Berührungen sehr empfindlich ist.
Ist der Mann nicht beschnitten, ist die empfindliche Eichel durch die Vorhaut geschützt. Aus hygienischen Gründen sollte sie aber regelmäßig zum Waschen zurückgezogen werden.
Selten wird der Begriff auch für das verdickte Ende der weiblichen Klitoris verwendet. Dies hat sich jedoch im breiten Sprachgebrauch nicht durchgesetzt.


Eifersucht
Eifersucht
Der evangelische Theologe und Philosoph F.E.D Schleiermacher (1768 – 1834) prägte den Satz: „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“ Eine gewisse Portion Eifersucht ist durchaus berechtigt und gesund, wenn ein Mensch entdeckt, dass sein Partner sich in unangemessener Weise anderen Menschen, Dingen und Interessen zuwendet.
Aber es gibt auch krankhafte, mit Wahnvorstellungen verbundene Eifersucht, die psychotherapeutischer Behandlung bedarf. Grundmotive können Egoismus im Sinne von Besitzerstolz und Minderwertigkeitskomplexe sein. Gerade durch letztere kann es passieren, dass der/die Betroffene leicht in Panik gerät, wobei er immer mehr Prestige beim Partner verliert, zumal er aufgrund seines Gefühlskonfliktes weder sachlich diskutieren kann, noch einsichtig genug ist, seien Fehler zu erkennen. Krankhafte Eifersucht ist also der sichere Tod einer jeden Beziehung und resultiert damit im Gegenteil dessen, was der Eifersüchtige sich wünscht.


Ejakulation
Der Samenerguss des Mannes während der Orgasmus. Dabei werden reife Samenzellen aus den Nebenhoden zusammen mit einer schleimigen, alkalischen Flüssigkeit aus der Prostata, den Samenblasen und den Cowperschen Drüsen hinausgeschleudert. Die Austreibung des Ejakulats Ejakulationaus der Harnröhre erfolgt durch Muskelkontraktionen, die schubweise im Abstand von ca. 0,8 Sekunden erfolgen. Im allgemeinen werden 3-6 ml Sperma ejakuliert, worin sich bis zu 300 Millionen Samenfäden befinden. Das Sperma hat einen eigentümlichen, an Kastanien erinnernden Geruch und einen herben Geschmack. Wenn das Ejakulat bei der Fellatio oral aufgenommen wird, werden keinerlei gesundheitliche Schäden verursacht.


Ejaculatio praecox
Dieses Phänomen, den vorzeitigen Samenerguss, kennt wohl jeder Mann. Der Mann kommt deutlich vor dem Höhepunkt der Frau zum Orgasmus und scheidet das Sperma aus. Dies geschieht vor allem unerfahrenen und sexuell nicht ausgelasteten jungen Männern.
Um diesem Umstand Abhilfe zu schaffen, gibt es einige Methoden, so etwa die Start-Stop-Methode nach Kaplan und Masters/Johnson. Dabei reizt die Partnerin den Mann in der ersten Zeit manuell, später beim vaginalen Sex bis kurz vor die Ejakulation, bricht ab und macht erst weiter, wenn sich die Erregung des Mannes etwas abgebaut hat. Dies wiederholt sie dreimal. Erst beim vierten Mal darf der Mann ejakulieren. Mit dieser Methode erzielten Masters/Johnson eine 98%ige Erfolgsquote.
Andere Wege führen über verzögernde Salben, Kondome, das Zusammendrücken des Penis kurz vor der Ejakulation oder ähnliche Methoden.

Ekstase
Ekstase - Erregungs Zustand
Bei diesem intensiven Erregungs-Zustand sind Empfinden und Wahrnehmungsvermögen stark eingeschränkt. Dieser Zustand kann bereits bei Necking, Petting und oral-genitalen Praktiken und nicht nur während des Geschlechtsverkehrs eintreten. Wer einmal diese Ekstase erlebt hat, wird sie als rauschartiges Glücksgefühl immer wieder neu zu erreichen versuchen.

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Elephantiasis
Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, bei der das Gewebe der Haut und der Hautunterzellen kontinuierlich zunimmt. Folge: Die erkrankten Körperteile schwellen an ­ meist so stark, daß es zu Extremitätsveränderungen kommt. Betroffen sind vornehmlich die Beine und Füße, durch deren Verformung zu scheinbaren „Elefantenfüßen“ die Krankheit ihren Namen hat. Aber auch Gesicht und Genitalien können betroffen werden.


Englische - ZüchtigungEnglische
Erziehung Im klassischen Sinne beinhaltet die Englische Erziehung die Züchtigung durch eine Erzieherin, die oft von einer Zofe bei ihrer Arbeit unterstützt wird. Als Züchtigungs-Instrumente dienen meist Peitsche und Rohrstock oder Erziehungs-Maßnahmen wie z.B. die sexuelle Befriedigung der Erzieherin.


Epilation
Unter Epilation versteht man die Entfernung unerwünschter Haare mit der Wurzel. Dies kann beispielsweise durch Wachs oder auch durch ein Epiliergerät geschehen.
Die Haarentfernung ist eines der ältesten Mittel, sich für den Partner sexuell attraktiver zu machen. Welches, wie viel und wo Haar entfernt wird, unterliegt dabei der Kultur und dem aktuellen Diktat der Mode.


Eros
Eros, Sohn der Aphrodite und des Mars, war in der Mythologie des antiken Griechenlands der Gott der Liebe, Leidenschaft und Fruchtbarkeit. Ihm entsprechen in der römischen Mythologie Amor und Cupido.
Als Eros wird aber auch eine der vier Spielarten der Platonischen Liebe bezeichnet. Auch in die Philosophie hat der Name Einzug gehalten. Hier bezeichnet er geistigen Schöpfer- und Erkenntnisdrang. In der Psychoanalyse nach Freud schließlich ist der Eros der Lebenstrieb und damit ein Hauptbestandteil der Analyse.


Erotik
Unter diesem Begriff verstehen wir sowohl Sinnlichkeit als auch Liebeskunst und alle geistig-seelischen Bereiche der ErotikLiebe, die Partner zueinanderbringen und aneinander binden. Wir würden geistig und seelisch verkümmern, wenn es die Erotik nicht gäbe, das `prickelnde Etwas` zwischen zwei Partnern.
Erotik und Sex werden in unserem Sprachgebrauch häufig verwechselt. Wir Menschen besitzen keinen Zeugungsinstinkt. Es ist einzig und allein der erotische Trieb, der uns zur Liebesumarmung treibt. Mit Erotika wird meist bebildertes Schrifttum bezeichnet, welches die sinnliche und körperliche Liebe verherrlicht.
Erotika stimulieren den Leser mehr als sonstige Aphrodisiaka.


Erotomanie
Erotomanie
Als erotoman bezeichnet man eine Person, die sich in die Vorstellung hineinsteigert, eine andere Person sei in sie verliebt. Dieses Hineinsteigern kann extreme Formen entwickeln. Meist ist Erotomanie bei Fans zu beobachten, die sich auf Stars fixieren. Sie steigern sich so sehr in diese Vorstellung hinein, dass sie tatsächlich am Ende davon überzeugt sind, die begehrte Person wäre in sie verliebt – dabei ist es der Erotomane, der in sein Objekt der Begierde verliebt ist. Aber da dieses Gefühl unerwidert bleibt, dreht er die Rollenverteilung in seiner Phantasie einfach um.


Eunuch
Unter Eunuchen (wörtlich „Betthüter“) werden Männer verstanden, denen die Hoden, manchmal auch der Penis, entfernt wurden. Sie sind in vielen Kulturen schon seit dem Altertum bekannt. Bekannt sind Eunuchen vor allem als Haremswächter im Orient, woher sie auch ihren Namen haben. Aber auch in China sind Palasteunuchen am Kaiserhof weit verbreitet gewesen.
Die Kastration konnte dabei eine Strafe darstellen, jedoch auch Türen bis zu den höchsten Ämtern öffnen. Oft wurden Eunuchen auch als Diener eingesetzt. Im Barock wurden sie auch als Sänger mit besonders schöner Stimme hoch geschätzt.


Exhibitionismus
Exhibitionismus
Für den Exhibitionismus (lat. exhibere = zeigen, darbieten) gibt es viele Definitionen. Im Allgemeinen gebracht man das Wort, um zeigefreudige Personen zu beschreiben, die es genießen, ihre nackte Haut und ihre Reize anderen Menschen zu präsentieren. Für sie liegt in der Blöße ein erotischer Kick. Als Exhibitionismus bezeichnet man aber auch eine Störung, bei der der Exhibitionist fremden Personen plötzlich sein entblößtes Geschlechtsteil zeigt und das Entsetzen und die peinliche Berührtheit des Gegenübers genießt. Auf Sex mit dem Opfer sind Exhibitionisten jedoch nicht aus.

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