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Daddys and Sons
Der Begriff entstammt der Schwulenszene und bezeichnet die Beziehung zwischen einem jungen Mann und einem deutlich älteren Partner, wobei der Ältere den Jüngeren mehr oder minder stark finanziell unterstützt. In den USA hat sich dafür der Begriff „Sugar Daddy“ durchgesetzt.
Diese Art von Beziehung zwischen Männern ist aber schon seit dem alten Griechenland bekannt. Hier handelte es sich bei dem Älteren aber gleichzeitig um den Lehrer des meist noch blutjungen Schülers. Hierbei war anders als heute immer der Lehrer der aktive Part. |
Danaidenkomplex
Dieser Komplex ist eine Form der Anorgasmie, also der Unfähigkeit, einen Orgasmus zu bekommen. Die betroffenen Frauen empfinden zwar Lust und Liebe, sperren sich jedoch innerlich gegen den Höhepunkt.
Der Begriff stammt aus einer griechischen Sage, in der die Töchter des Danaos ihre Männer in der Hochzeitsnacht ermordeten und zur Strafe in der Unterwelt unablässig Wasser in ein durchlöchertes Sieb schöpfen mussten. Der Philosoph Platon sah darin ein Symbol für ständige, aber niemals erfüllte Lust. |
Darkroom
Der Darkroom bezeichnet hier nicht im ürsprünglichen Sinne die Dunkelkammer, in der Fotografen ihre Fotos entwickeln, sondern einen stark abgedunkelten Raum in schwulen Lokalen, Clubs und Diskotheken aber auch in heterosexuellen Swingerclubs, wo die Gäste ihren sexuellen Gelüsten nach belieben nachgehen können. Der besondere Reiz ist dabei die Dunkelheit, in der man den Körper des anderen nur schemenhaft erkennt. Oft vergnügen sich hier anonym Fremde beim heißen Sex.
Neuerdings wird auch der Playground bzw. das Spielzimmer auf SM-Partys als Darkroom bezeichnet. Dieser ist dann mit entsprechenden Utensilien thematisch oder allgemein möbliert. |
Defloration
ist die lateinische Bezeichnung für Entjungferung, also der Zerstörung des Jungfernhäutchens. Dies geschieht normalerweise beim ersten Koitus. Das Häutchen kann jedoch auch schon vorher durch Sport, Tampon o.ä. beschädigt worden sein, so dass es für das Glied durchgängig ist. Daher blutet nicht jede Frau bei ihrem allerersten Mal.
Gerade beim ersten Sex ist es für die jungen Frauen wichtig, dass der Partner einfühlsam und liebevoll ist, um eine negative Einstellung durch schlechte Erfahrung zum Sex zu vermeiden. |
Dehnung
Das langsame Dehnen der Vagina oder des Anus, um auf den extremeren Sex vorbereitet zu sein. Wird meist mit Fingern oder sogar der Faust oder meistens mit Sexspielzeug durchgeführt. Gerade für den ersten Analverkehr, ist die Dehnung mit einem Dildo zu empfehlen. |
Demivierge
Das Wort kommt aus dem Französischem (Demi = halb, Vierge = Jungfrau) und bezeichnet eine Frau, deren Hymen noch intakt ist, obwohl sie schon sexuelle Erfahrungen gesammelt hat. Meist handelt es sich bei diesen Erfahrungen um Petting, Oral- und Analsex.
Da das Jungfernhäutchen für den männlichen Samen kein Hindernis darstellt, kann es sogar sein, dass eine Frau, die biologisch noch Jungfrau ist, sogar schwanger wird. Mehrere Fälle davon sind in der medizinischen Fachliteratur dazu zu finden. |
Detumeszenztrieb
Der Begriff ist vom lateinischen detumescere (abschwellen) abgeleitet und bedeutet genau genommen das entspannte Gefühl nach dem Orgasmus. Gemeint ist das Abschwellen der durch Erregung angeschwollenen Geschlechtsorgane. Manche Sexualwissenschaftler sehen im Detumeszens- und im Kontraktionstrieb (Umschlingungstrieb) die Hauptkomponenten für den Geschlechtstrieb schlechthin. Eine solche Betrachtungsweise lässt natürlich Gefühle und Leidenschaft völlig außer Acht. Aber Wissenschaft ist auch selten sinnlich |
D igitatio
Darunter versteht man das Berühren der erogenen Zonen des Partners mit den Händen, kurz Fingern und Fummeln. Damit ist sie ein wichtiger Teil des Vorspiels. Entscheidend ist die Technik, Fingerspitzengefühl statt Grobmotorik ist gefragt. Dann kann die Digitatio auch zum Höhepunkt führen. |
Dildo
Dildos sind Penis-Nachbildungen. Die ersten wurden in alten ägyptischen Gräbern gefunden und waren aus Ton. Schon im 16. Jahrhundert fertigte man gläserne Penis-Nachbildungen an, die sich mit warmem Wasser füllen ließen. Die Herstellung wirklich naturgetreuer Dildos aus elastischem Gummi gelang erst der modernen Industrie. Bemerkenswert ist, daß es stets Männer waren, die Dildo-Konstruktionen entwickelten und die serienmäßige Produktion in Gang setzten.
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Docking
Docking ist eine spezielle Liebesspielvariante, die nur von zwei Männern genossen werden kann. Dabei zieht einer der beiden seine Penisvorhaut zurück, während der andere seine Vorhaut über die nun freiliegende Eichel des Partners schiebt. Nun können die beiden erigierten Glieder gemeinsam sanft masturbiert werden. |
Dogging
Unter dem aus dem Englischen stammenden Begriff Dogging, versteht man den Fetisch, andere beim Sex im Auto zu beobachten. Dieses Spiel hat sich für viele Dogging-Fans bereits zu einer regelrechten Sportart entwickelt. Es gibt zahlreiche Autobahnparkplätze, die in der Szene dafür bekannt sind, dass sich dort häufig Paare einfinden, die sich ganz bewusst von anderen beim Sexspiel zusehen lassen. Dogging ist eng verbunden mit Exhibitionismus und Voyeurismus. |
Doktor-Spiele
Es geht bei diesen Sex-Spielen darum, sich durch die gedankliche Auseinandersetzung mit erotischen Krankenhaussituationen oder lustvollen Szenarien aus Arzt-Praxen zu erregen. Man versetzt sich deshalb in verschiedene Rollen: Ärztin oder Patient, Arzt oder Krankenschwester, Patientin oder Pfleger.
Meist wird bei den Spielchen der Körper des anderen zuerst mal gründlich untersucht. Dazu werden symbolträchtige Utensilien benutzt - wie z.B. Stetoskope, Schwesterntrachten, ein gynäkologischer Stuhl oder eine Patienten-Liege oder zumindest weiße Kittel. Sich dem anderen wie ein echter Patient dem Arzt, auszuliefern und den anderen intensiv zu untersuchen oder zu pflegen, macht den eigentlichen Lustgewinn aus.
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Don-Juanismus
Die literarische Figur des Don Juan verführt allein um der Verführung und Eroberung willen. Es ist ihm überaus wichtig, immer wieder aufs Neue eine Frau zu bezirzen und dadurch sein Ego zu bestätigen. Daher nennt man das Phänomen, bei dem sich Männer ebenso verhalten, Don-Juanismus. Dieser kann so weit gehen, dass einige dieser Männer ihr „Opfer“ im Nachhinein sogar verspotten, weil es auf ihn reingefallen ist. Nicht umsonst sagte Adolf Wohlbrück einmal, der Don Juan sei ein Mann, der den Frauen beim Fallen behilflich ist |
Domina
Die Domina (lat. Herrin) ist eine Dame, die professionell devote und/oder masochistische Männer beherrscht und „behandelt“. Die Männer bekommen in den entsprechenden Studios jegliche Behandlung von Schlägen und Fesseln über Erniedrigung und devotes Dienen bis hin zu bizarren Klinikspielen fast alles.
Dominas sind zwar in Deutschland noch nicht wirklich salonfähig geworden, jedoch gibt es inzwischen in jeder größeren Stadt ein entsprechendes Etablissement, das die Dienste der Damen zu gehobenen Preisen anbietet. |
Double Dutch
Unter diesem Begriff versteht man eine doppelte Verhütung, also wenn eine Frau beispielsweise die Pille und ein Kondom oder Diaphragma verwendet. So steigt der Schutz vor einer Schwangerschaft noch einmal, falls eine der beiden Methoden versagt.
Diese Variante der Verhütung erhielt ihren Namen dadurch, dass sie in den Niederlanden sehr weit verbreitet ist.
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Drag Queens
Es gibt verschiedene Arten von Drag Queens: Homosexuelle, die sich als Frauen kleiden und männliche Prostituierte, die versuchen, für eine Frau gehalten zu werden. Am bekanntesten sind jedoch solche, die die Persönlichkeitsänderung als amüsant und unterhaltsam empfinden. Sie kleiden sich auffallend schrill und glamourös und besuchen Bars, Umzüge, Messen oder andere Veranstaltungen, auf denen sie auffallen können.
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Dyspareunie
Noch vor einiger Zeit sprachen Wissenschaftler von Dyspareunie, wenn sie mangelnde Beteiligng der Frau beim Sex und ihre Unfähigkeit zum Orgasmus beschreiben wollten. Sie sollte der Grund für eine nicht funktionierende Sexualität der Partner sein. Dies bezogen sie sowohl auf die psychische Komponente wie auch auf das praktische Zusammenspiel der Partner beim Sex |
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