Erotisches Sexlexikon von A bis Z

 <  A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z

Bagging
Bagging kommt vom Englischen „bag“ (= Tüte) und bezeichnet schlicht sexuelle Spielvarianten, in die Tüten mit einbezogen werden. Zum einen gibt es Pärchen, die Papiertüten – teilweise sogar bemalt – verwenden, um den Reiz von anonymem Sex zu genießen. Im BDSM-Bereich werden Plastiktüten bei der sogenannten Atemreduktion, auch Breathplay genannt, verwendet. Während Bagging mit Papiertüten ungefährlich ist, sollte man mit Plastiktüten nicht zu unbedacht spielen, da die Atemkontrolle auch gefährlich werden kann, wenn man uninformiert und unbedacht zur Tat schreitet.


Balanitis
Die Balanitis ist eine Entzündung im Intimbereich, die entsteht, wenn dieser zu häufig mit einer scharfen Seife gewaschen wird. Sie kann aber auch im gegenteiligen Fall, bei mangelnder Hygiene, auftreten, wenn sich zuviel Smegma unter der Vorhaut ablagert. Dieses bildet dann ebenfalls den Nährboden für die Entzündung.


Bareback, Barebacking
Barebacking ist in Zeiten von Aids eine sehr gefährliche Form des Sex. Der Begriff stammt nämlich aus der Schwulenszene, wo er für Sex ohne Kondom – zumeist mit fremden oder kaum bekannten Partnern -  steht.
Für die Liebhaber dieser Sexform gibt es so genannte Bareback-Partys, aber auch Bareback-Pornos.


Bartholinsche Drüsen
Diese beiden etwa erbsgroßen Drüsen liegen rechts und links des Scheideneingangs und münden an der Innenseite der kleinen Schamlippen. Sie sondern bei Erregung das weibliche Sekret ab, das die Gleitfähigkeit der Vaginalwände deutlich erhöht. Diese Drüsen spielen auch beim so genannten Squirting eine entscheidende Rolle.


Bauchtanz
Der Ursprung des Bauchtanzes sind religiöse Fruchtbarkeitstänze - und riten.
Somit hatte dieser Tanz schon immer einen sexuellen Hintergrund. Heutzutage wird der Bauchtanz, der oft in einer Art Show dargeboten wird, von vielen Männern als netter erotischer Antörner gesehen.


BBB
Manchmal liest man in Kontaktanzeigen „BBB ok“ oder „kein BBB“. Ausgedrückt wird damit das vorhandene oder eben nicht vorhandene Interesse an einem Männertypus mit Bart, Bauch und Brille.
Damit steht sie deutlich für die optischen Präferenzen des Anzeigenautors oder der –autorin.


Befriedigung
Befriedigung
Neben der Arterhaltung ist die Befriedigung das Ziel des Geschlechtstriebes. Früher glaubte man, dass nur der Mann diese sucht, wenn dessen Keimdrüsen genug Sperma produziert haben und somit auf die Entleerung drängen. Später machte man Hormone dafür verantwortlich. Richtig jedoch vielmehr, dass Mann und Frau sich gleichermaßen nach sexueller Spannung und Entspannung sehnen.
Seelische Befriedigung erfahren beide durch ihre Höhepunkte und in dem Bewusstsein, den Partner so glücklich wie möglich gemacht zu haben.


Beine
Lange, nicht endende Beine rangieren in der erotischen Hitliste der Männerwelt auf Platz drei nach Busen und Po. Sexualforscher behaupten, 65% aller Männer stehen auf schöne, lange, unbehaarte Beine. Schöne Beine in Strümpfen und Strapsen sprechen sogar 85% an. Der amerikanische Sexualforscher Alfred Kinsey bringt das Ganze auf den Punkt, indem er behauptet: „Die Beine sind die Pforten zum Glück.“ Und schon Sigmund Freud glaubte zu wissen: „Am Ende des Beines ist der Ort, aus dem das Leben quillt. Beine sind die Verbindungslinien zum Paradies.“


BesudelungstriebBesudelungstrieb
Eine Sexualpraktik mit sadistischem Einschlag ist der Besudelungstrieb. Er wird Menschen zugeschrieben, die ihre Lust steigern, indem sie ihren oder den Körper des Partners beschmieren ­ meist mit Farben oder Lebensmitteln, aber auch mit Fäkalien.


BIFI
Nein, BIFI meint in diesem Fall kein Würstchen, sondern einen Freier, der das Honorar einer Prostituierten für ihre Leistungen um jeden Preis zu drücken versucht. Gelingt das nicht, geht er oft zur billigeren Konkurrenz.


Billings-Methode
Billings-MethodeDiese Methode der Empfängnisverhütung geht auf den australischen Neurologen John Billings zurück. Dieser erkannte, dass sich im Laufe des weiblichen Zyklus der Muttermundschleim verändert. Aus der Veränderung lassen sich nach dieser Methode die fruchtbaren Tage ablesen.
Wie einige andere natürliche Verhütungsweisen hat die Billings-Methode ein vergleichsweise hohes Risiko einer Schwangerschaft (etwa 15 von 100) und ist daher wenig empfehlenswert.


Bisexualität
Es gibt keine 100%ig weiblichen Frauen und keine 100%ig männlichen Männer. Das liegt daran, dass im weiblichen Körper männliche Hormone und im männlichen Körper auch weibliche Hormone produziert werden – wenn auch jeweils nur in geringen Mengen. Umwelteinflüsse und Erziehungsmaßnahmen zielen aber darauf ab, dass sich ein Mensch nach seiner Pubertät mehr zum anderen als zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Diese Fixierung geschieht nicht absolut, so dass es zwischen Heterosexualität und Homosexualität alle Abstufungen der Bisexualität gibt. Bei vielen ist diese nur latent vorhanden. Menschen, die mehr oder weniger oft hetero – und homosexuelle Geschlechtsbeziehungen unterhalten und sich selbst offen als `bi` bezeichnen, gelten sexuell als besonders aufgeschlossen.
Sexualforscher schätzen, dass etwas 80 % aller bisexuellen Männer in Deutschland ein Doppelleben führen. Sie haben Frau und Kinder, schlafen aber auch mit Männern, wovon die Familie nichts weiß.

Shopping-Tips zum Thema:
Bisexualität in Wort & Bild


Blaue Hoden
Der Begriff blaue Hoden stammt vom englischen Slang „Blue Balls“ und umschreibt das unangenehme Gefühl, das Männer in den Hoden verspüren, wenn sie trotz längerer Erregung nicht zum Orgasmus kommen (dürfen). Bei der Erregung wird das Blutvolumen der Hoden verdoppelt und diese erscheinen leicht bläulich, bis die Erregung nach dem Orgasmus wieder abflaut und das Blut sich wieder verteilt.


Body Painting
In den Varietes sah man früher manchmal Artisten, die mit Body Paintinggoldbronzierten Körpern Standbilder darstellten. Diese Leute lebten gefährlich, denn die Haut konnte unter der Bronze nicht atmen. Das waren die eigentlich Erfinder des Body-Paintings. Es fing damit an, dass manche sich zum Karneval eine Art Kostüm auf die Haut pinselten. Inzwischen ist die Körperbemalung zu einer Art Freizeitgestaltung oder zu einem Partygag geworden. Zumal es heute Farben gibt, die sich leicht wieder abwaschen lassen und die nicht gefährlich sind.


Bondage - FesselnBondage
Das Besondere am Bondage, dem Fesseln und Gefesselt werden, ist die Macht bzw. die Machtlosigkeit. Bondage-Spiele sollten auf gegenseitigem Vertrauen basieren und nicht mit erzwungenem Sex in Verbindung gebracht werden. Nur wenn beide Partner es wollen, bleibt es ein Spiel! Shopping-Tips zum Thema Bildband Lustvolle

Shopping-Tips zum Thema:
Fesselspiele  /  Bondage Playground


Brustwarze
Die Brustwarze ist ein sehr empfindlicher und auch leicht Brustwarzeerregbarer Teil des Körpers. Sie enthält ein schraubenförmig angeordnetes Netz von Muskelfasern, das bis in den Warzenhof ausstrahlt. Bei Berührung kann es zur Erektion der Brustwarzen kommen. Es soll sogar Frauen geben, die allein durch die Stimulierung ihrer Brustwarzen zum Orgasmus kommen.

Shopping-Tips zum Thema
Brustnippel-Sauger


Buttplug
Der Buttplug ist ein Analstöpsel der analen Stimulation und der Dehnung des Schließmuskels dient, um den Träger auf den Analverkehr vorzubereiten. Buttplugs gibt es in unterschiedlichen Größen und Materialien. Allen gemeinsam ist die grundlegende Form: Sie werden nach vorne hin schmaler und sind am Ende mit einer Sicherheitsmanschette ausgestattet, um ein Hineinrutschen ins Rektum zu vermeiden.


BW
BW ist eine Abkürzung, die man in erotischen Kontaktanzeigen findet und die in der Langform „Bundeswehr-Typ“ heißt. Gemeint sind mit dieser Bezeichnung junge, schlanke und sportliche Männer, die gern eine Vorliebe für aktive oder passive Rollenspiele hegen dürfen. Frauen, die also BW in ihrer Anzeige stehen haben, suchen eben diesen Männertyp für eine Affäre oder auch mehr.

 <  A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z