|
Swinging - aber richtig!
So freizügig die Idee des Swingings auch ist - es gibt gewisse Spielregeln, die eingehalten werden sollten. In vielen Swinger-Clubs ist zum Beispiel offensichtlicher Sadomasochismus verboten. Auch Genitalkontakt zwischen Männern ist im allgemeinen nicht erlaubt, während Frauen oft sogar dazu ermutigt werden. Eine wichtige Regel beim Gruppensex ist auch der Unterschied zwischen Einladung und Erlaubnis. Einladung heißt, daß ein Paar jemanden bittet, bei ihnen mitzumachen. Erlaubnis dagegen bedeutet, daß das Paar gefragt wird, ob man bei ihnen mitmachen kann. Oft wird die mündliche Frage durch eine sanfte Berührung ersetzt und bei Gefallen mit zärtlichem Streicheln positiv beantwortet. Wer allerdings auf eine Abfuhr aggressiv reagiert, muß den Club verlassen und erhält Hausverbot.
Für Gruppensex-Anfänger ist es von Vorteil, zunächst nur mit
einer neuen Person anzufangen und diese erst einmal assistierend einzusetzen, zum Beispiel mit Streicheln und Liebkosen der
Genitalien. Gruppensexler bringen sich nicht selten mit zärtlichen Massagen, antörnenden Strips, Erotikfilmen oder
Gesellschafts-Spielchen wie „Blinde Kuh“ oder „Flaschendrehen“ auf Touren. Auch geht vielen Gruppensex-Abenteuern ein
festliches Dinner wie bei den orgiastischen Ritualen im Altertum voraus. So wird die Stimmung gelockert und alle Beteiligten lernen
sich besser kennen.
Fortgeschrittene Gruppensexler können sich langsam an Stellungen wie das mongolische Knäuel heranwagen. Es besteht aus drei oder mehr überwiegend männlichen Personen, wobei eine Frau von mindestens zwei Männern verwöhnt wird. Regenbogen nennt man diese Variante, wenn das Knäuel von Personen unterschiedlicher Hautfarben gebildet wird. Eine weitere aufregende Position ist das Ruderboot. Dabei reitet eine Frau auf dem Penis eines Mannes, während sie gleichzeitig zwei weitere Kerle oral und durch Fingerfertigkeit befriedigt. An die Love-and-Peace-Bewegung der sechziger Jahre erinnert die Gänseblümchen-Kette, bei der alle Beteiligten einen Kreis bilden und sich gegenseitig oral befriedigen.
Die größte Orgie
Aus einer Hysterie heraus entstand 1974 während eines Open-Air-Konzerts in Los Angeles eine der größten Gruppensex-Orgien
. Während dieses Konzerts gerieten zwei Girls so in Ekstase, daß sie
sich ihre Klamotten vom Leib rissen und hemmungslos über ihre Freunde herfielen. Der Anblick des geilen Vierers und die dröhnende
Rockmusik muß auch andere Konzertbesucher animiert haben, so daß schließlich eine wilde Liebelei in Gange war. Angeblich sollen
bei dieser Orgie 262 Paare, 68 Dreier- und 29 Vierergruppen im Liebestaumel gezählt worden sein. Erst nach drei Stunden konnte
die Polizei das allgemeine Sex-Vergnügen auflösen.
Bei jeder Art von Gruppensex sollten unbedingt Kondome benutzt werden, um
die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Nur so können Sie den Kick total genießen!
Buchtip zum Thema: Gruppensex im Wandel der Zeit
Im Teil III geht es weiter:
- Vom Ritual zum puren Vergnügen
- Sexuelle Revolution - Freiheit für die Liebe
- Love & Peace - die wilden Sechziger
|