Vorzeitige Ejakulation - Wie ER länger kann
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Oh man, schon wieder zu früh! Davon kann etwa jeder dritte Mann ein Lied singen. Für die meisten Paare ist das Liebesspiel bereits nach zwei bis drei Minuten vorbei. Bei manchen sogar nach wenigen Stößen. Der Liebesfrust ist vorprogrammiert: ER fühlt sich als Versager und SIE bleibt meist unbefriedigt. Dabei lässt sich die vorzeitige Ejakulation (ejaculatio praecox) in vielen Fällen in den Griff bekommen. Voraussetzung ist jedoch, dass dieses Thema in der Partnerschaft nicht tabuisiert wird und man offen darüber spricht.
Für das Selbststudium eignet sich z.B. die Masturbation, bei der man(n) seine Reaktionen beobachten kann und lernt, den Erguss herauszuzögern. Ähnlich funktioniert die Therapie mit der Partnerin: Dabei liegt der Mann auf dem Rücken und genießt passiv, aber konzentriert, die Handmassage seines Gliedes durch die Partnerin. Sobald er die herannahende Ejakulation spürt, gibt er ihr ein Stop-Zeichen, woraufhin sie mit der Stimulation aufhört oder den Penis leicht mit den Fingern zusammendrückt (Squeeze-Technik). Dieser Start-Stop-Vorgang wird dreimal wiederholt, beim vierten Mal darf ER sich ergießen. Diese Therapie kann man bis zur Einführung des Gliedes in die Scheide steigern. Dabei bleibt der Mann auch weiterhin passiv und konzentriert sich nur auf seine Empfindungen, während die Frau den aktiven, stoßenden Part übernimmt. Spürt er die nahende Ejakulation, gibt er wieder ein Stop-Zeichen.
Aber auch kleine Tricks können die körperlichen Reizungen am Penis herabsetzen, wie beispielsweise das Überziehen eines Kondoms oder das Eincremen mit einer Aktverlängerungscreme. Auch ein kleiner Kniff kann IHN kurzfristig zum Langzeit-Lover machen: Während des Verkehrs umfasst ER sanft seine Penis-Wurzel und zieht die Haut zurück - solange bis die Partnerin bereit ist. Durch diesen Kniff wird die Eichel beim Sex nicht mehr so stark durch die Vorhaut gereizt, sondern stößt nur noch sanft an ihre Scheidenwand. Folge: Der Reiz auf die empfindlichen Nerven an der Eichel wird verringert, ER steht länger seinen Mann! Auch kleine Pausen oder häufige Stellungswechsel verlängern die Ausdauer des Mannes - allerdings sollten diese vor dem Samenerguss eingelegt werden!
Sehr hilfreich kann auch ein ausgiebiges Vorspiel sein, bei dem die Partnerin besonders verwöhnt wird, z.B. indem ihre Klitoris mit Zunge, Finger oder Lippen stimuliert werden. Kommt SIE schon dabei zum Orgasmus, ist es bestimmt nicht mehr wichtig, ob ER nach drei oder dreißig Stößen kommt...
Bewährt hat sich auch das sogenannte PC-Muskeltrasining. Der PC-Muskel verläuft vom vorderen Schambein bis zum Steißbein und liegt ca. 2-3 cm unter der Haut. Für das „Intim-training“ muss nur der Aftermuskel angespannt werden, wodurch sich automatisch auch Teile der Gliedwurzel zusammenziehen. Das Training kann zwar überall ausgeübt werden, allerdings muss man es auch konsequent durchziehen. Ist man(n) schließlich „fit“, können einige Männer allein durch das Zusammenziehen und Entspannen ihrer Genitalmuskulatur die Ejakulation zurückhalten.
Gegen vorzeitigen Samenerguss helfen aber auch Orgasmusringe und Erektionsmanschetten. Diese werden über den Penis gestülpt und rufen so einen Blutstau-Effekt hervor. Dadurch wird die Erektion verstärkt, das Durchhaltevermögen gesteigert. Darüber hinaus kann so ein Penisring zusätzlich zur Klitoris-Stimulation während des Geschlechtsverkehrs dienen.
Ein umfangreiches Nachschlagewerk zur langfristigen Ejakulationskontrolle ist z.B. der Bildband Power-Sex - das 3-Stufen-Programm zur Ejakulationskontrolle. Hier erfährt man(n), wie man gemeinsam mit der Partnerin wieder mehr Spaß an ausdauerndem Sex erreichen kann. Inklusive leicht nachzumachendem Trainings-Programm für zu Hause - allein und mit der Partnerin!