Erotische Kurzgeschichten
Flugangst

Die Maschine hob sich sanft in den Himmel. Er lehnte sich genüßlich zurück und betrachtete seine Sitznachbarin aus den Augenwinkeln. Die zierliche Frau südländischer Abstammung war genau nach seinem Geschmack. Er würde bis zum Ende des Fluges wissen, ob es ein Glücksfall gewesen war, sie kennengelernt zu haben oder nicht. Rasch kamen sie sich näher. Er schien Ihr zu gefallen. Nach dem zweiten Glas Sekt fing sie heftig an, mit ihm zu flirten. Er genoß die Situation und merkte, wie ihn ihr Blick und ihre Gestik erregte. Unter ihrer Bluse trug sie keinen BH. Ihr kurzer Rock war wie zufällig verrutscht, der schwarze Slip schimmerte verheißungsvoll. Prüfend sah sie auf die Ausbuchtung seiner Hose herab. Mit einer fast lässigen Bewegung strich sie kurz über die nun nicht mehr zu übersehende Wölbung. Er zuckte zusammen wie unter einem elektrischen Schlag. „Du Armer, Du brauchst etwas Entspannung, was machen wir denn da bloß?“ hauchte sie ihm ins Ohr. Die Reihe neben ihnen war zum Glück nicht besetzt. Sie steckte sich einen Finger in ihr Höschen, schloß die Augen und bewegte leicht die Hand zwischen ihren Beinen. Er lockerte seine Krawatte, und sah mit wachsender Anspannung zu, wie sie sich geschickt aus ihrem Slip befreite. „Ich müßte mal auf die Toilette, mich etwas frisch machen!“ Sie sah ihn verführerisch aus ihren mandelförmigen Augen an. Etwas hölzern glitt er von seinem Sitz und ging zu der hinteren Toilette. Das Flugzeug war nur mäßig besetzt. Die meisten Passagiere dösten vor sich hin oder lasen in einer Zeitung. Unbemerkt gelangten sie in das winzige WC. Er verriegelte die Tür und setzte sich auf den Toilettensitz. Breitbeinig stand sie vor ihm. Er schob ihren Rock hoch und sah ihre schimmernde Muschi, die feucht und bereit für ihn war. Blitzschnell öffnete sie seine Hose und glitt federleicht auf sein forderndes Glied.
Kapitän Ahoi - ich bin zur stelle.... Er umfasste ihren Po, hob sie abwechselnd an und setzte sie ruckartig wieder auf sich. Das gleichmäßige Motorengeräusch konnte kaum sein heftiges Herzklopfen und ihr sinnliches Stöhnen übertönen. Er konnte sich an keine sexuelle Situation erinnern, die ihn derart erregte hatte. Sie hielt sich am Waschbecken fest und stieß immer heftiger auf ihn herab. Ihr Höhepunkt kam viel zu schnell für ihn. Nach einer kurzen Ewigkeit, als er glaubte endlich soweit zu sein, schob sie sich von ihm. Sie vergeudete keine unnötige Zeit, spritzte sich etwas kaltes Wasser zwischen die Beine, zog ihren Slip an, warf einen kurzen Blick in den Spiegel und schlüpfte aus der Tür. Er saß da wie betäubt und sah auf seinen sich, so schien es ihm, vorwurfsvoll zusammenziehenden Penis herab. Sein Anblick war kümmerlich. Er zeigte ihm deutlich, daß sie beide etwas ganz Entscheidendes verpaßt hatten. Als er Minuten später fähig war, ihr zu folgen, saß sie völlig entspannt in ihrem Sitz. Er sah sich um, niemand schien etwas bemerkt zu haben.
„Ich möchte Dich wiedersehen!“ Trotz ihres Abgangs hatte er plötzlich Angst, daß sie verschwinden könnte sobald sie gelandet waren. Sie sah ihn belustigt an, als wenn er etwas unglaublich Absurdes gesagt hatte. „Tut mir leid, aber mein Mann holt mich ab.“ „Dein Mann... warum..., tust Du so etwas öfter?“ Er starrte sie entgeistert an. Sie lachte. „Wenn möglich schon. Ich habe panische Flugangst. Nur so gelingt es mir, sie einigermaßen zu verdrängen. Mein Mann hat leider selten Zeit, mich auf meinen Flügen nach Hause zu begleiten. Aber vielleicht sitzen wir ja zufällig mal wieder im selben Flieger!“ Ein Ruck ging durch die Maschine, als sie aufsetzten. Er war sprachlos.
Sobald die Maschine zum Stehen gekommen war, drängte sie etwas ungeduldig an ihm vorbei. „Adiós, que te vaya bien!“ Auf dem Gang drehte sie sich nochmal zu ihm um. „Ach, übrigens, tust Du so etwas eigentlich öfter?“ Sein Penis pochte und brannte, aus Enttäuschung und als wenn er sich gedemütigt fühlte.


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