Erotische Kurzgeschichten

DER 1. ADVENT

Ich erwachte mit klopfendem Herzen. Endlich war wieder Adventszeit. Seit meiner Kindheit ist für mich der Monat Dezember die schönste Zeit des Jahres! Draußen schien es schön kalt zu sein. Genau die richtige Stimmung für das erste Dezemberwochenende.
Der Adventskalender hing vorm großen Wohnzimmerfenster und sah weihnachtlich verführerisch aus. Das heutige Päckchen war schmal und lang. Vorsichtig zog ich am Geschenkband. Eine Schokoladenmuschel, an der eine kleine Karte befestigt war, fiel mir in die Hände. `Ich gehe mit Dir heute abend ins Kino und werde Dich während des Films zu einem extatischen Orgasmus bringen. Zieh also bitte etwas Praktisches an! Dein Kinohengst!` Tom war genial. Bei unserem letzten gemeinsamen Kinobesuch hatten wir heftig angefangen zu knutschen. Ich war dabei so in Fahrt gekommen, daß ich am liebsten mit ihm ausgiebig gefummelt hätte. Tom machte dann leider viel zu früh einen Rückzieher, weil er Aufsehen jeglicher Art nicht besonders mag und ihm das Ganze einfach zu heikel wurde. Aber offensichtlich war er lernfähig. Tom hatte zwar die Spätvorstellung gewählt, aber es saßen doch noch genug Leute um uns herum, um die Sache aufregend zu machen. Der Film war ein netter Porno, nicht zu soft, nicht zu hart. Genau das Richtige für eine heiße Kino-Nummer! Gespannt wartete ich, was geschehen würde. Ich fühlte Toms breite Hand, die langsam an der Innenseite bis zum Slip hochwanderte und sich geschickt zwischen meine Beine legte. Schnurrend lehnte ich mich etwas zurück und schloß die Augen. Ich liebe seine kräftigen Finger. Mittlerweile sind wir ein so eingespieltes Team, daß er genau wußte, wie er mich kriegen konnte. Erst sacht, dann etwas stärker zupfte er an mir und fing an, meine empfindlichste Stelle zu massieren. Wow, war das geil. Tom zog den Slip soweit herunter, daß er mich nun ungehindert streicheln konnte. Ich winkelte beide Beine an und legte sie rechts und links über die Armlehnen des Sitzes. Tom machte seine Sache perfekt. Ehe ich so richtig Luft holen konnte, hatte er meinen schärfsten Punkt getroffen. Mühsam unterdrückte ich ein Stöhnen. Ich merkte, wie ich langsam dahinschmolz. Toms Fingerspiele wurden immer gezielter und effektiver. Während im Film die Hauptdarstellerin auf ihren Höhepunkt zusteuerte, fieberte ich meinem ungeduldig entgegen. Die `verbotene Atmosphäre` versetzte mich in eine wahnsinnig prickelnde Erregung! Soweit wie möglich, war ich in meinem engen Kinositz nach hinten gerutscht. Zeitgleich mit der Nymphomanin auf der Leinwand kam ich gewaltig. Zum Glück wurde mein Stöhnen von dem der hemmungslosen Dame im Großformat vor uns noch übertönt. Es war einmalig. Tom hatte mich bis zum Anschlag gereizt. Ich zitterte vor Erregung am ganzen Leib. Als ich mich endlich wieder beruhigt hatte, ging im Kino das Licht an. Keinen Moment zu früh. Das Ende dieses historisch wertvollen Pornos hatten wir beide im Eifer des Gefechtes natürlich nicht mitbekommen. Leicht schwankend aber komplett beseelt, verließ ich das Kino mit meinem genialen Fummler. Als kleine Anerkennung lud ich ihn in sein Lieblingsrestaurant ein. Wenn der Adventskalender hielt, was er nach diesem Auftakt versprach, konnte ich mich auf eine sinnlich befriedigende vorweihnachtliche Zeit freuen.

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