Meine Freundin, ihr Mann und ich ( Teil1 )
Ich konnte es kaum erwarten, meine Freundin Sonja wiederzusehen. Seit sie verheiratet war, lebten sie und ihr Mann in einer anderen Stadt. Wir sahen uns nur noch selten, obwohl uns eigentlich viel mehr als nur die rein freundschaftliche Zuneigung verband, die in anderen Freundschaften üblich ist.
Ich erinnere mich gut an die erste Nacht, in der ich und meine Freundin über die Freundschaft hinaus ein Erlebnis besonderer Art hatten. Wir gingen damals beide noch aufs Gymnasium, ich war 18 und Sonja 20, und wohnten bei den Eltern. Sonja war zwei Jahre älter als ich und übernahm eigentlich immer die Initiative, und so geschah es auch an diesem Tag. Wenn sie es tat, scherte sie sich um nichts und war bereit, alle Schranken zu durchbrechen. Sie entschied aus ihrem Bauch heraus, was sie wollte, und dann tat sie es auch. Darum, was andere sagten, kümmerte sie sich nie. Das beeindruckte mich. Sie kam fast immer zum Ziel. Auch in dieser Nacht kriegte sie, was sie wollte. Und das war ich!
Sie hatte den ganzen Tag mit einer Freundin zusammen verbracht, und als sie zu mir nach Hause kam, sagte sie nur, dass sie eine Überraschung für mich hätte. Im Laufe des Abends vergaß ich es wohl, und auch Sonja sprach diese Überraschung nicht mehr an. Es wurde Nacht.
Ich lag schon im Bett und war gerade am einschlafen, als ich etwas leise summen hörte. Ich wollte gerade Licht machen, um nachzusehen, als mir die Bettdecke vom Körper gezogen wurde. Außer einem Höschen trug ich nichts, und außer Sonja konnte ich mir niemanden vorstellen, der diese Späße mit mir machte.
Es war Sonja. Sie machte die Nachttischlampe an und presste mir ihren Finger auf den Mund, damit ich nichts sagte. Sie war nackt, grinste über ihr ganzes hübsches Gesicht und zeigte mir das summende Ding, das sie in der Hand hielt. Das sollte wohl die Überraschung für mich sein, und sie hatte sie sicher von ihrer Freundin. Es war ein Vibrator, und ohne mich zu fragen, streichelte Sonja mit der vibrierenden Spitze sanft über meine kleinen Brustwarzen, die sich aber sofort aufzurichten begannen, ohne dass ich mich wehren konnte. Die sanften Vibrationen durchströmten meinen ganzen Körper, und dann glitt sie tiefer.
"Fühlt sich gut an, nicht?" lächelte sie. Die Überraschung war ihr geglückt, und ich war so verblüfft, dass ich kein Wort rausbrachte. Allerdings fühlte es sich so schön an, dass ich mich gar nicht wehren und alle diese neuen Gefühle auskosten wollte. Die Vibrationen übertrugen sich, und ich konnte nichts dagegen tun, dass es mir zu gefallen begann. Etwas wie Scham empfand ich absolut nicht. Vielleicht glaubte ich zu träumen, und wie von selbst legte sich meine Hand auf ihren nackten Rücken und begann sie zu streicheln. Sonja begann mich plötzlich zu küssen. Zuerst nur ganz leicht, aber dann öffnete sie meine Lippen, und ich spürte ihre Zunge. Da erst wachte ich richtig auf.
"Was machst du da? Hör auf damit", sagte ich und zog meine Hand von ihrem Rücken weg, denn ihre Zungenküsse waren dann doch etwas zuviel für mich. "Oh nein, das werde ich nicht tun", sagte sie in ihrer bestimmten Art. "Du sollst deinen Spaß haben."
Ihr zu widersprechen, hatte keinen Sinn. Sonja packte den Saum meines Höschens und zog es mir aus. Ich vergrub mein Gesicht im Kissen und wehrte mich nicht. Es war einfach zu gut, was sie machte, und ich ließ alles mit mir geschehen. Wie im Rausch war ich, als ich den Kopf meiner Freundin in den Händen hielt.
"Das kannst du von nun an öfter haben", meinte sie, gab mir einen letzten feuchten Kuß auf die Lippen, löschte das Licht und verschwand aus meinem Zimmer, während ich gleich danach in den Schlaf fiel. Ich dachte nicht mehr an diese Szenen zurück, bis ich eine Einladung bekam, bei meiner Freundin und ihrem Mann ein Wochenende zu verbringen. Ich freute mich einfach auf die Gelegenheit, sie beide nach so langer Zeit wiederzusehen. Da ich immer noch solo war, würde mir diese kleine Abwechslung gut tun. Ich war froh, für ein paar Tage meinem grauen Alltag zu entkommen.
weiter zum Teil 2